Richtig heizen mit Holz

22. November 2018

Richtig heizen mit HolzRichtig heizen mit Holz

Das richtige Brennholz

Die Qualit√§t des verwendeten Brennmaterials hat nicht nur gro√üen Einfluss auf die Umwelt, sondern auch auf den Energieverbrauch. Zu feuchtes Brennholz verf√ľgt √ľber einen geringeren Heizwert und produziert mehr Ru√ü- und Staubpartikel, die durch den Schornstein in die Umwelt gelangen. Gleichzeitig lagert sich mehr Ru√ü im Ofen, Ofenrohr und Schornstein ab. Eine solche Glanzru√üschicht verringert im Feuerraum den Wirkungsgrad des Ofens und erh√∂ht die Brandgefahr.

Nicht zugelassen sind unter anderem Zeitungen, behandeltes Holz, Textilien oder Plastikabfälle. Sie verursachen schadstoffhaltige Emissionen und haben im Ofen nichts verloren. Umweltfreundlich und energieeffizient ist naturbelassenes, lufttrockenes Holz mit einem Feuchtegehalt von weniger als 25 Prozent. Frisch geschlagenes Holz enthält abhängig von der Jahreszeit und Sorte bis zu 60 Prozent Wasser.

Wie viel Wärme liefert ein Holzscheit?

Entscheidend f√ľr den Heizwert bei Holz ist der Wasseranteil. Luftgetrocknetes Holz mit einem Wasseranteil von 15 bis 20 Prozent hat einen durchschnittlichen Heizwert von 4 kW je Kilogramm. Zum Vergleich: Frisch geschlagenes Holz mit einem Wassergehalt von 50 Prozent hat lediglich einen Heizwert von rund 2 kW je Kilogramm. Trockenes Holz hat also einen besseren Heizwert als feuchtes und ist daher energetisch effizienter.

Holz selber schlagen

Wer sein Brennholz selber schlagen und lagern möchte, sollte Trockenzeiten einplanen. Je nach Sorte und Lagerung muss das Holz ein bis zwei Jahre an der Luft trocknen. Schlagen Sie Ihr Holz am besten in den Wintermonaten, dann enthalten die Bäume weniger Wasser. Grundsätzlich trocknet gespaltenes und abgelängtes Holz schneller, da an den Stirnseiten am meisten Feuchtigkeit entweicht.

Bevor Sie jedoch in den n√§chsten Wald gehen und loslegen: Besorgen Sie sich vorher eine Genehmigung bei der zust√§ndigen Gemeinde und fragen Sie den Eigent√ľmer bzw. F√∂rster. Denken Sie au√üerdem an Ihre Sicherheit, der Umgang mit einer Motors√§ge will ge√ľbt sein. Mittlerweile werden spezielle Motors√§genkurse angeboten, in denen man einen Motors√§genf√ľhrerschein machen kann.

Lagerzeiten von frisch geschlagenem Holz:

Sorte Lagerzeit (ca.)
Pappel, Fichte 1 Jahr
Linde, Erle, Birke 1,5 Jahre
Buche, Eiche, Esche, Obstgehölze 2 Jahre


Holz im Wald sammeln

Gehen Sie auf Nummer Sicher und fragen Sie vorher den Eigent√ľmer. Sie k√∂nnen sich auch einen Holzleseschein beim Forstamt ausstellen lassen. Am Boden liegendes Bruchholz ist allerdings nicht immer geeignet, da es feucht oder bereits verfault sein kann.

Holz selber schlagen

Wer sein Brennholz selber schlagen und lagern möchte, sollte Trockenzeiten einplanen. Je nach Sorte und Lagerung muss das Holz ein bis zwei Jahre an der Luft trocknen. Schlagen Sie Ihr Holz am besten in den Wintermonaten, dann enthalten die Bäume weniger Wasser. Grundsätzlich trocknet gespaltenes und abgelängtes Holz schneller, da an den Stirnseiten am meisten Feuchtigkeit entweicht.

Bevor Sie jedoch in den n√§chsten Wald gehen und loslegen: Besorgen Sie sich vorher eine Genehmigung bei der zust√§ndigen Gemeinde und fragen Sie den Eigent√ľmer bzw. F√∂rster. Denken Sie au√üerdem an Ihre Sicherheit, der Umgang mit einer Motors√§ge will ge√ľbt sein. Mittlerweile werden spezielle Motors√§genkurse angeboten, in denen man einen Motors√§genf√ľhrerschein machen kann.

Lagerzeiten von frisch geschlagenem Holz:

Sorte Lagerzeit (ca.)
Pappel, Fichte 1 Jahr
Linde, Erle, Birke 1,5 Jahre
Buche, Eiche, Esche, Obstgehölze 2 Jahre


Holz im Wald sammeln

Gehen Sie auf Nummer Sicher und fragen Sie vorher den Eigent√ľmer. Sie k√∂nnen sich auch einen Holzleseschein beim Forstamt ausstellen lassen. Am Boden liegendes Bruchholz ist allerdings nicht immer geeignet, da es feucht oder bereits verfault sein kann.